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Geschichte
Die Bethanienkirche am Mirbachplatz wurde 1900 — 1902 nach Plänen von Ludwig von Tiedemann und Robert Leibnitz im neogotischen Stil erbaut.
Der kreuzförmige Kirchbau mit Armen von fast gleicher Länge wurde durch einen 65 Meter hohen, weithin sichtbaren Turm im Westen ergänzt, dessen Sockelbereich in Kalksandstein und dessen Glockengeschoss in Backstein ausgeführt wurde.

Am 26.10.1902 weihten Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria die Kirche ein. Zu Ehren der Kaiserin wurde eine der 3 Kirchturm-Glocken nach ihr benannt.
Der Platz um die Bethanienkirche mit dem benachbarten Gemeinde-
haus bildete jahrelang das (soziale) Zentrum Berlin-Weissensees.
Im Februar 1945 wurde die Kirche bei einem der letzten Bombenan-griffe von einer Luftmine getroffen.
Das Kirchenschiff wurde dabei komplett zerstört. Der Kirchturm ist erhalten geblieben, wurde aber seit dem Bombenangriff nicht wieder genutzt.
Mittlerweile steht der Bethanienturm unter Denkmalschutz.
Im Januar 2008 hat die Kirchen-gemeinde Weissensee den Bethanienturm samt Grundstück an Bernd Bötzel verkauft, damit die langsam verfallende Turmruine hoffentlich bald wieder zu neuem Leben erweckt wird.
Eine Revitalisierung und Neunutzung des Bethanienturms wird von der Kirche ausdrücklich befürwortet — solange die zukünftige Nutzung nicht dem religiösen Glauben widerspricht.
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